Sonntag, 12. Juni 2016

Sturmhöhe von Emily Bronte | Hörspiel-Rezension

Der Hörverlag | 2 CDs insges. Hördauer 2h 49 | € 19,99 | Hörprobe | Sternebewertung: 3,5

 Sturmhöhe, der Klassiker von Emily Bronte, steht als Buch schon mindestens 2 Jahre in meinem Bücherregal. Ich habe das Buch dreimal angefangen zu lesen und bin immer wieder davon abgekommen. Nicht das es mir nicht gefallen hätte, aber im Nachhinein bin ich der Meinung, dass ich damals noch zu jung für diese, doch ganz schön verstrickte, Geschichte war.
 Ich habe mich sehr gefreut, als das Bloggerportal mir dieses Hörspiel zugesandt hat, ich dachte mir auch, dass ich mir vielleicht etwas leichter tun werde, die Geschichte so zu erleben. Dem war schlussendlich auch so. Die Stimmen fand ich ganz angenehm, vorallem die von Mr. Heathcliff gefiel mir wirklich sehr. Die Musik war ebenfalls um einiges besser zu der Geschichte passend als es bei Jane Eyre der Fall war, sie bestand diesmal aus netten Klaviermelodien. Dennoch muss ich sagen, dass von der Geschichte her, Jane Eyre um einiges besser und erfüllender auf mich wirkte als Sturmhöhe.
 Zum Handlungsverlauf muss ich glaube ich auch gar nicht mehr so viel sagen, wie das eben oft bei Klassikern der Fall ist. Kurz gesagt, geht es aber um den Gutshof namens Wuthering Heights in welchem der Junge Heathcliff aufgenommen wird, eigentlich kann man schon sagen gerettet wird. Er wächst nun mit der Tochter des Hauses, Catherine auf und verliebt sich in sie. Sie verliebt sich auch bis zu einem gewissen Grad in ihn, allerdings heiratet sie, auch aufgrund des, trotzdem bestehenden, Klassenunterschiedes, später den wohlhabenden Edgar Linton. Etwas, dass Heathcliff ihr nie wieder verzeihen wird und worauf hin er Rache verspricht. Er soll sein Versprechen halten.
 Wie gesagt, fand ich es angenehm zuzuhören, allerdings gab es wieder eine bestimmte Sache, welche mich irritiert hat und das waren diese Zwischensequenzen welche nach jedem Kapitel vorgetragen wurden. In diesen Zwischensequenzen gab eine Frau mit theatralischer Stimme (für meinen Geschmack etwas sehr überschwänglich) und begleitet von einem Klavier, englische Gedichte von sich. Das fand ich ziemlich unpassend und zum Schluss hin habe ich diese Sequenzen dann einfach nur mehr übersprungen, ich gebe es zu.

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