Sonntag, 10. April 2016

Buchfrühstück am Sonntag #9 | Fröhliche Bienchen und schreckliche Psychiater...

Hallo ihr Lieben,

 Einen schönen Sonntag wünsch ich euch und so wie an jedem Sonntag, darf heute natürlich auch das Buchfrühstück nicht fehlen! :)

 Heute gab es einen innocent Smoothie Mango&Maracuja (der schmeckt mir nicht so gut wie der grüne), eine Mango, die schon ziemlich überreif war und ein wenig nach Seife geschmeckt hat, Milch in einer Schüssel mit Honey Loops und einen Kaffee mit Milchschaum. Dazu zeige ich euch mein diese Woche neu erstandenes Rezensionsexemplar Das Haus der bösen Träume vom londoner Autor F. R. Tallis. Ein Horror-Roman der mich schon nach den ersten Seite überzeugt, also lasst mich ein bisschen was davon erzählen.
 England in den fünfziger Jahren. Der junge Psychiater Dr. James Richardson erfährt, dass der berühmte und in Forschungskreisen berüchtigte Psychiater Dr. Hugh Maitland einen Arzt für seine renommierte Privatanstalt sucht. Richardson bewirbt sich um die Stelle und bekommt diese auch, worüber er sich freut, obwohl Wyldehope Hall, wie Maitland es ausdrückt, "ziemlich abseits" zu liegen scheint und Richardsons Vorgänger das Handtuch angeblich genau aus dem Grund geschmissen hat, weil er sich dort "isoliert" gefühlt hatte. All das scheint James Richardson in Kauf zu nehemen, dafür, dass er für und mit Maitland arbeiten kann. Dieser ist unter anderem dafür bekannt, von "Seelenklemptnern", wie er sie abfällig nennt, nicht viel zu halten und auf eine medikamentöse Behandlung und Elektroschocktherapie bei Patienten zurückzugreifen. Doch nicht nur das. In Wyldehope wartet noch eine ganz andere Herausforderung für Dr. Richardson und ob er dieser gewachsen ist, das wird sich erst zeigen.
 Ganz ehrlich? Genau nach so einem Buch habe ich seit Monaten gesucht. Es ist unheimlich, spannend, unheimlich spannend, behandelt das Thema des Übernatürlichen und die Kirsche auf dem Eisbecher: spielt in einer Psychiatrie in den Fünfzigern. Sind wir uns doch mal ehrlich, was will ein Horror-Fan denn mehr? :D
 Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ist flüssig und Mr. Tallis verschwendet keine Zeile mit Nichtigkeiten. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und der Ich-Erzähler James Richardson ist überaus sympathisch und perfekt gewählt für diese Story.
 Ich bin mittlerweile bei fast der Hälfte angekommen und kann es kaum erwarten weiterzulesen.
 Habt alle noch einen schönen Sonntag und lest fleißig <3
 Anna

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