Montag, 4. April 2016

Buchfrühstück am Sonntag #8 | Thomas Glavinic Special

Hallo ihr Lieben und schön, dass ihr dabei seid, beim Buchfrühstück am Sonntag Nummer 8. :)

 Es ist mittlerweile schon Montag Früh, aber ich hab es früher leider nicht geschafft mich vor den Laptop zu packen. Sorry ersteinmal dafür! Doch seid nicht allzu böse, ihr werdet heute noch mit einem weiteren Post, und zwar einem mit dem Thema "Spring-Begin" versorgt, als kleine Entschädigung ;)
 Jetzt aber zum heutigen Frühstück mit Buch, oder heute besser gesagt Büchern.
Es gab einen Smoothie und zwar meinen allerliebsten innocent Smoothie Kiwi, Apfel & Limette (den MÜSST ihr einfach probieren der ist SO lecker!), eine Mango, Minidonuts, eine Erdbeer-Vanille-Tasche und einen Kaffee. Dazu zeige ich euch die beiden Bücher die unter dem heutigen Thema meines Buchfrühstücks-Posts "Thomas Glavinic" stehen: Das größere Wunder und Lisa.
 Als ich im Sommer 2014 maturiert habe, mussten wir, die mündlich im Fach Deutsch maturiert haben, eine Arbeit über ein bis zwei Buch/Bücher schreiben, je nachdem wie dick die Bücher waren. In meinem Fall über ein Buch, das damals neue Werk von Thomas Glavinic, Das größere Wunder. Damals hatte ich zuvor schon für den Deutschunterricht Der Kameramörder lesen müssen und das Buch war so weit weg von all dem was ich bis dahin gelesen habe. Natürlich meine ich das im positiven Sinne. Ich glaube man könnte auch sagen, es hat meinen Lesegeschmack stark geprägt und komplett über den Haufen geworfen. Da wir aber für die Schule immer extrem viel lesen mussten, hatte ich privat eher wenig Zeit selber für mich Bücher auszusuchen und Goethe, Schiller und Kafka kamen dazwischen (Nicht dass das etwas Schlechtes war, ich liebe alle Drei. Kafka ja sowieso. Ich will damit nur sagen, dass ich manchmal gerne selber entschieden hätte, was ich wann lese.). Wenn ich so zurückdenke an die Werke, die unsere Frau Prof. uns zu Lesen gegeben hat, muss ich wirklich sagen, dass sie immer eine tolle Wahl getroffen hat. Von Weh' Dem Der Lügt angefangen, über Die Schachnovelle zu Das Parfum, Der Vorleser, Alle Sieben Wellen, um nur einige zu nennen, und eben Der Kameramörder, hat sie einen sehr guten Geschmack in Sachen Literatur bewiesen, wie ich finde.
 Jetzt zurück zu meiner Matura mit Das größere Wunder. Wie ich schon vorhin erwähnt habe, hatte ich in meiner Schulzeit nicht wirklich Zeit mich selbst um meine persönlichen Präferenzen in Sachen Literatur zu kümmern und so hatte ich wenig bis gar nichts von meinem Deutschmatura-Thema gehört. Ich suchte also sofort nachdem ich erfahren hatte, welches Buch ich bearbeiten sollte, auf Amazon danach und war sogleich von dem Cover begeistert. Auch die Inhaltsangabe sprach mir sehr zu und ich freute mich, dass mir dieses Buch zugewiesen worden war. Als ich dann aber sah, wieviele Seiten ich, wohlbemerkt neben dem allgemeinen Maturastress (und vorallem meinem absoluten Problemfach Mathematik) lesen sollte, wurde mir ganz anders. Na, egal. Dachte ich mir, Der Kameramörder hat mir eh so gut gefallen, da wird dieses Buch nicht viel schlechter sein. Das Buch also bestellt, zwei Tage später lag es vor meiner Haustür und ich hielt es in den Händen. Schon ganz schön viel Arbeit, dachte ich sogleich wieder, aber das Thema wechseln durfte ich ohnehin nicht und wollte ich auch gar nicht, also habe ich mir vorgenommen, mich nicht zu stressen und einfach zu versuchen es so gut ich konnte zu behandeln. Ich will gar nicht mehr so viel darüber sagen, denn ich glaube, es reicht wenn ich euch gestehe, dass ich am Schluss des Buches gheult habe.
 Long story short, und das ist auch der Grund, wieso das Buchfrühstück am Sonntag unter diesem Thema steht: Ich bin seitdem also ein riesen Fan von diesem Autor und hatte letzten Freitag die Chance ihn persönlich bei einer Lesung zu sehen, ein paar Stellen aus seinem neuen Werk Der Jonas-Komplex zu hören zu bekommen, mir sein Buch Lisa zu kaufen und zwei Bücher signieren zu lassen. Im Anschluß füge ich euch noch ein paar Auszüge von der Lesung ein.
 Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche.
 Anna









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