Samstag, 19. Dezember 2015

Moxyland von Lauren Beukes

Weil mir die Inhaltsangabe sehr zugesagt hat, das Buchcover wirklich sehr ansprechend aussieht und ich Dystopien sehr gerne lese, dachte ich mir ich wäre bei diesem Buch genau an der richtigen Adresse. Leider wurde ich enttäuscht.

Kendra, eine Fotografin welche sich Nanobots verabreichen lässt um eine lebende Werbefläche zu werden, Tendeka, ein Freigeist der eine Revolution herbeiwünscht, Lerato, eine systemkonforme Programmiererin und Toby, ein ziemlich durchgeknallter aber in seiner Zeit anscheinend normaler junger Mann, treffen in dieser Geschichte auf verschiedenste Weisen aufeinander. 


Wir befinden uns in Kapstadt in der Zukunft und die Schere zwischen Arm und Reich scheint bedrohlich weit außeinanderzugehen. Die Verbindung zur Technologie und der Wert eines Menschen den er für die verschiedenen Firmen hat stehen im Fokus, was die Umgebung in der wir uns mit diesem Buch befinden zu einer sehr kalten Welt macht. Im wesentlichen geht es darum, wie die verschiedenen Charaktere miteinander verknüpft sind und wer wie gut mit dem allgemeinen Geschehen in dieser hektischen Welt zurechtkommt.
-------------------------------
Für mich persönlich war dieses Buch ein ziemlicher Flopp. Ich weiß nicht ob ich einfach zu wenig Sci-Fi-Lover bin oder ob es tatsächlich eine sehr schwierige und teilweise wirklich langatmige Lektüre ist. Es werden sehr viele Ausdrücke verwendet, die ich noch nie gehört habe und auch in Slang wird geschrieben. In dem Glossar, welches ganz hinten im Buch enthalten ist, kann man zwar verschiedene Ausdrücke gleich nachlesen, aber mit der Zeit habe ich mir diese Mühe aufgrund der Menge gar nicht mehr gemacht und mir selber einen Reim aus den Sätzen gemacht. Da die Kapitel immer in Charakteren wechseln, kann man diese auch besser kennenlernen, bzw. könnte, denn ich wurde mit keiner der Personen in irgendeiner Weise warm und konnte mich mit niemanden identifizieren, viele Handlungen nicht nachvollziehen. Das machte das Leseerlebnis zu keinem Leseerlebnis, sondern eher zu einem -disaster und einfaches Abarbeiten des Buches. Ich muss ehrlich sagen, ich war wirklich froh als ich es fertig gelesen hatte und es tut mir leid das sagen zu müssen aber es hat bei mir auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vielleicht wirklich nur etwas für eingefleischte Fans von purer Science Fiction.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen